Montag, 9. November 2009

Unsicher

ob am Regen oder dem tiefen grau ertrunken wird.
Bindungsunfähig

Donnerstag, 5. November 2009

Erneutes scheitern

Klare Worte, verfasst von mir, da ich wie immer im neuen Leben weiß,
was ich nicht will.
Völlig von sinnen muss ich gewesen sein, als ich ihm sage,
dass es das war, das es zu ende ist bevor es überhaupt begann.
Dass nicht mal London angenehm mit ihm war, dass er keine Liebe
und Zuneigung in sich trägt die er zu verschenken hat,
da sich sein ganzes Leben nur um sich selbst und sein Geld dreht.
Er hat Geld. Sehr, sehr viel Geld.
Deswegen muss ich ja von sinnen sein. Hier herrscht immer akuter
Geldmangel. Mund halten, heiraten, reich sein, einen Lover besorgen.
Warum kann ich das nicht einfach?

In einem stillen Moment flüsterte er einmal, dass er soviel Geld hätte
und doch nicht froh und glücklich sei.
Das es eben nur schön ist, vor allem erträglich, weil ich da wäre.

Als ich es wage zu gehen, ich ihm als Typen die Tür zu zeigen, ist er leider
wieder einmal mehr so wie ich ihn nicht mag, das arrogante, selbstverliebte,
herrliche Arschloch, bei dem alle anderen Schuld und zu blöd sind.
Es sei ihm egal, er verlasse bald dieses Land und schmeiße dann eben
der nächsten Tussi sein Geld in den Hals, weil Geld und Status
das wichtigste im Leben sind.

Und ich?
Ich stehe sprachlos da, bin froh keine Essenseinladung und Geschenke
angenommen zu haben. Bin froh, immer alleine meinen Weg zu gehen.
Bin froh wenn er endlich weg ist.
Ich grinse ihn bei den unwahren, wütenden Beschimpfungen an und
schließe ganz leise die Tür, durch die er nie wieder treten wird.

Mittwoch, 4. November 2009

Nach unendlichen Zeiten

Sie wäre vergessen worden. . . . . schrieb sie hin.
Ich weiß, hätte sie es ausgesprochen wäre ein kleines Lächeln
über ihre Lippen gehuscht.
Sie sei doch nicht vergessen, schreibe ich, mit einem Kopfschütteln
und einem grinsen.
Ein wenig Umorientiert habe man sich in den letzten Monaten,
um einige Zeiten zu überbrücken, so ganz ohne sie.
Mehr abgesprochen und geplant werden könnte nun.
Vorfreude.
Und dann ist da noch mehr Stolz als ohnehin schon vorher in
mir saß. Das große Projekt, es scheint zu enden.
Sie ist nun die "Fr. Projekt" und beugt sich uns wieder entgegen.
Aufregend und endlich wieder normal.



Dienstag, 3. November 2009

Mitgedacht

Nun zahlt es sich tatsächlich in diesen Tagen aus, vorausschauend
schon im Mai das Geld für die Weihnachtsgeschenke weggelegt zu haben..

Sonntag, 1. November 2009

Unzureichend am fast Ende

Was macht man mit einem Typen:
-der einem nie einen Kaffee mitbringt,
-ungefragt ein Essen für dich mitbestellt, da du ja von dieser Art
ausländischen Küche eh keine Ahung hättest und er weiß was schmeckt),
-die Times in den Müll wirft mit der Begründung: Du kannst doch
eh so schlecht englisch,
-der den Sonnenschein nicht mehr auf den Händen trägt, im Gegenteil, sich
beschwert, da er sich ständig gestört fühlt von ihm, ihm nicht nur einmal
das Essen oder die Süßigkeit ungefragt weggegessen hat,
-der vor allem dich nich auf Händen tragen will und das nach 10 Wochen,
-ständig nörgelt und meckert was und wie fremde Menschen was machen,
-sich einbildet er wäre in seinem Fach ein Profi und nicht mal einer ist,
denn deine Bilder sind meist besser als seine
-der denkt er könne dir noch was erklären
-der dich erneut vergisst mit dem Frühstück, mit der Verabredung,
-der so selbstverliebt und egoistisch und nur mit sich beschäftigt ist,
das er noch nie nach deiner Familie oder deinem sonsigen
Tagesgeschehen nachfragte,
-der nie zuhört wenn du etwas sagst, egal ob bedeutend oder nicht.
-dem deine Bücher völlig egal sind, da seine gewiss gewählter sind,
-der keinen Bock hat auf lange Knutschorgien, Spass und vor allem Sex,
-der wohl Nähe und Liebe und die verbundenen Aktivitäten für alle 4
Wochen a 5 Minuten ausreichend hält?

Ich weiß was man von solchen Typen hält.
Ich weiß auch was man mit solchen Typen macht.
Aber ich bin grad so kraftlos, lasse es schleifen und kann auch so nichts
wirklich tun.
Alles andere ist besser als das im Moment! Eindeutig.
Was, wenn ich ihn wegschicke und danach keiner mehr kommt?

Freitag, 30. Oktober 2009

Vergessen

Warum ausgerechnet ich solchen "Blödsinn" mache, verständnislos
guckt man mich erneut an. Ich schaue verständnislos zurück.
Vielleicht weil man auch als Veganer Phasen hat, in denen man zu viel
Zucker und Fett konsumiert (Nein, es hätte auch eine Pizza plus Burger
gereicht. Nein die Pommes und Cup Cakes waren nicht mehr nötig
gewesen, mussten dann aber doch noch rein und fanden sogar Platz!),
Phasen in denen man nicht darüber nachdenkt was und warum man es
gerade ißt, so sinnlos. Nicht als Objekt voller Aromen, Geschmackssorten
mit so viel Genusspotenzial, sondern nur noch im stehen und gehen
blödsinniger weise nichts anderes zu tun habend Emotionlos schluckend
ein "irgendwas" Lebensmittel wahr nimmt.
Vor allem es ist so einfach. Es fällt nicht schwer dieses verzichten.
Vorfreude auf gesundes, mäßiges futtern kommt langsam auf.
Mein Gottchen kann Essen was interessantes und aufregendes sein.
Ich vergaß. . . . . .

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Limit

Ein so ganz anderes Bauchgefühl für mich, so gänzlich ohne was im
Magen, welches mich viel zum nachdenken anregt, weil in
letzter Zeit wirklich ekelhaft im Schoko, Fett und Chipskonsum
übertrieben wurde.
Maßlosigkeit umschreibt die Wochen am ehsten.
Statt vernünftig zu essen, wurden täglich Unmengen an sinnlosem
Essen einfach so gegessen, gegen Mitternacht mehrere
Tafeln Schokolade eingeworfen. Ja, leider. Nicht mal genossen.
Mehr Joga. Jetzt gerade.
Und Tee ohne ende.
Der Verzicht fällt plötzlich so leicht. Es erscheint leichter nichts von
diesem ungesunden Kram zu essen, als sich zurückhalten zu müssen.
Sehr selten Gedanken an die unerreichbaren Schlemmereien.
Nichts konsumieren. Irgendwie ein gutes Gefühl.
Danach?
Der Versuch nicht mehr ständig schlechtes Essen einzuschieben.
Noch mehr Bio, nicht mehr nur für den Sonnenschein, nun auch
für mich.
Diese Leere im Magen, im Körper.
Dieses auswaschen von allem schlechten.
Wie ein reinigen kommt es mir vor, im allgemeinen.
Der Körper und der Kopf.
Positives durchflutet mich.
Und ein wenig Stolz.


Montag, 26. Oktober 2009

Endlich, endlich

Und dann ist er endlich wieder da, ich bekomme kaum Luft,
als ich ihn sehe. Schlagartig scheint es mir besser zu gehen.
Er zaubert ein Lächeln auf meine Lippen, ein Glänzen in meine
Augen, Herzklopfen.
Schrecklich vermisst im Täglichen.

Ich schwebe, zumindest ein wenig.
Ein Mann?
Oh Gott!
NEIN !!!

Mein schwarzer Schatz, mit dem das Portal zur Aussenwelt
sich öffnet, Komunizieren einfacher wird, endlich gute Bücher
bestellt werden können und ein wenig hier und da im Leben
Anderer vorbeigeschaut werden kann, ist zurück gekehrt.

Frohsinn.
Schön.

Dienstag, 29. September 2009

Geld regiert die Welt

Während das Auto ein wenig des Nachts demoliert wurde und so bleiben muss,
aus Geldmangel, der Laptop nach unglaublich viel Geld für die Reparatur brüllt
und die Gasnachzahlung mal eben ein paar hundert Euro so mir nichts dir
nichts einfach abgebucht wird,
reißt der Kühlschrank den Arsch auch noch hoch.
Als wäre das alles nicht ausreichend Stoff um Tage mit Depressionen zu füllen,
oder wenigstens das Fenster aufzureißen und doch endlich, endlich zu springen,
flattert die Bestätigung der Mutter/Kind Kur ins Haus und die Bescheinigung
dass es eine Zuzahlung gibt, welche man wohl am Anfang vergessen hatte zu
erwähnen und somit dem Kind nichts gutes zu tun ist, da wir dann mit nochmal
paar hundert Euro einfach nicht mehr mit dabei sein können.
Ich liebe das Leben und besonders diese so wundervollen Tage "voller" Geld.